Über uns

Auf der Bühne:

Matthias Frohn wollte eigentlich Fußballkommentator werden. Der Absturz seines Heimatvereins Wuppertaler SV hat ihm das verdorben. So begann er mit dem Klavierspiel, das ihm allerdings erst nach etlichen Studienjahren den gewünschten Erfolg bei der Weiblichkeit eintrug. Er hatte einfach zu spät gemerkt, dass er das Wohltemperierte Klavier gegen Kölner Karnevalslieder austauschen musste. Solchermaßen von der Kulturpotenz unseres Landes geschockt, wurde er zum radikalen Frontenwechsler: Seit nunmehr fünf Jahren intrigiert er die juristische Fakultät der FU Berlin mit unsittlichen Plakaten und getürkten Wahlen um den renommierten Lehrpreis. Sein neuester Coup: Durch Konkurrenzveranstaltungen bei Youtube unter dem Titel „Telejura“ ruiniert er die Anwesenheitsmoral seiner Kommilitonen und versucht – völlig zurecht – von seiner Doktorarbeit abzulenken.

Andreas Hofmeir wollte Lokomotivführer werden. Oder Busfahrer. Oder Pilot. Stattdessen wählte er dank seiner Heimatkapelle Geisenfeld (Oberbayern) den unbeweglichsten Beruf der Welt: Tubist. Während seines Studiums an der Musikhochschule in Berlin machte er große Fortschritte beim Softtennis. Deshalb bekam Andreas seinen Abschluss, obwohl man dafür eigentlich Notenlesen können müsste. So begann für Berliner, Wiener und andere Philharmoniker eine schwere Zeit. Weil ihm der Frack auf Dauer doch zu eng war, montierte sich Andreas bald ein Druckventil in den Lebenslauf: das Kabarett. Die Bayern-Combo Star Fours lief gut, bis die Mitglieder herausfanden, dass man nicht zwangsweise auftreten muss, um zu feiern. Musik macht Andreas immer noch: Bei der Tanzkapelle „Labrassbanda“ und im Duo mit einem Eierschneider. Zu allem Überfluss gibt er sein Unwissen am Mozarteum Salzburg an ahnungslose Studenten weiter.

An der Feder und auf dem Regiestuhl:

Roman Deininger schreibt tagsüber für eine Zeitung und guckt nachts viel "Eurosport".

Andreas Hartmann lehrt an einer katholischen Universität und ist auch sonst recht brav.

Nach oben. Zum ganzen Ensemble.