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Programm
Die Qualkommission, das sind Matthias Frohn und Andreas Hofmeir. Als Musiker bringen der vielfach ausgezeichnete Konzertpianist und der Tubist des Linzer Brucknerorchesters umfangreiche Bühnenerfahrung mit, aber auch in der Kleinkunst sind die jungen Burschen längst daheim. Beide sind Mitglieder des höchst erfolgreichen Ingolstädter Ensemblekabaretts „Die Qualkommission“, aus dem das Duo hervorgeht. Als Mitglied und Autor der bekannten Musikkabarettgruppe Star Fours wurde Hofmeir bereits mit zahlreichen Preisen bedacht: dem Hallertauer Kleinkunstpreis, dem Thurn und Taxis Kabarettpreis, dem Schweiger Kleinkunstpreis und der Goldenen Weißwurst. „Das Wunder von Fern“ heißt das erste Programm der Qualkommission, das im Oktober 2007 im Münchner Fraunhofer-Theater seine umjubelte Premiere erlebte. Die „Abendzeitung“ schrieb von „hochpolitischem Kabarett, gnadenlos und pointiert“ und schwärmte von der „Intelligenz und Scharfsinnigkeit“ des Programms. „Brillante Pointen in ausgefeilter Darstellung“, lobte der „Donaukurier“. Die „Augsburger Allgemeine“ feierte „eine weltmeisterliche Vorstellung“.
Und was es alles zu bestaunen gibt: Das Duo schaut bei der Dopingprobe zu tief ins Glas, hilft der Gazprom-Stiftung bei der Verleihung des Mahatma Gandhi-Friedenspreises und weist Edmund Stoiber galant den Weg zur Tür. Es ergründet Geheimnisse der katholischen Gynäkologie, stellt sich tapfer einer Gammelfleischverkostung und guckt einer Selbstmordattentäterin unter den Gürtel. Natürlich bleibt trotzdem Zeit für ein andächtiges Schwelgen in WM-Nostalgie und federleichtem Patriotismus: Deutschland nach dem Sommermärchen, das Wunder von Fern. Messerscharfe Satire und Lieder zwischen Kurt Weill und Dieter Bohlen. Rollen- und Szenewechsel in Schwindel erregendem Tempo. Die Qualkommission steht für Kabarett ganz eigener Prägung: Zwei Mann sind ein Ensemble.
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